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Konifere,Taxus bacata,,Geimeine Eibe


Eibe. Konifere,Taxus bacata,,Geimeine Eibe

Die Europäische Eibe auch Gemeine Eibe genannt, ist die einzige europäische Art in der Pflanzengattung der Taxus . Sie ist die älteste schattenverträglichste Baumart Europas. Sie kann ein sehr hohes Alter erreichen. Bis auf den bei Reife durch Karaotionide lebhaft rot gefärbten Samenmantel, de Arillus, der becherartig den Samen umgibt und den Eiben , sind alle Pflanzenteile der Europäischen Eibe stark giftig. In allen europäischen Ländern gehört die Europäische Eibe zu den geschützten Pflanzenarten. In Deutschland steht sie auf der roten Liste Gefährdungsklasse 3: gefährdet und war im Jahre 1994 baum des Jahres sowie Giftpflanzen des Jahres 2011.

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Oft wird der Rückgang der Eibe in Zusammenhang mit der Ausbreitung der Buche (Fagus), zu Beginn des Klimawechsels vor ca. 2000 Jahren in Verbindung gebracht. Allerdings kann die starke Ausbreitung der Buche nicht allein für das Verschwinden der Eibe verantwortlich sein, da man die Eibe oft auch in Buchenwäldern antrifft, wo sie im Unterstand der Buche wächst. Möglicherweise hat die Buche ihren Teil zum Verschwinden der Eibe beigetragen, ihre Gefährdung jedoch ist in einer über die Jahrhunderte dauernde Übernutzung durch den Menschen begründet.

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Das Holz der Eibe wurde seit jeher vom Menschen geschätzt, da es sich durch einen sehr dichten Wuchs und die daraus resultierende Härte auszeichnet. Vor ca. 2000 Jahren begann nicht nur die Buche sich auszubreiten, sondern mit dem Ende der Bronzezeit breitete sich auch der Mensch mehr und mehr in Europa aus. Die Nutzung von Eibenholz durch den Menschen geht aber noch weiter zurück. Den ältesten Nachweis für die Verwendung von Eibenholz als Werkzeug bildet die Lanzenspitze von CLATON aus der  HOLSTEINWARMZEIT  vor etwa 300.000 Jahren. Aus der Warmzeit  vor etwa 130.000 Jahren stammt die Lanze von Lehrling Auch der berühmte étzi, die Gletschermumie, die 1991 in den Ötztaler Alpen gefunden wurde, lebte vor 5200 Jahren und trug einen Bogenstab von ca. 1,80 Meter Länge aus Eibenholz bei sich. Auch der Stiel seines Kupferbeiles war aus Eibenholz.

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Während die Nutzung der Eiben in der Forstwirtschaft heute keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat, werden die schnittverträglichen Eiben seit der Renaissance häufig in der Gartengestaltung eingesetzt. Sie wurden und werden vor allem als immergrüne, geschnittene Hecken gepflanzt.

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